Medienkompetenz in der wissenschaftlichen Diskussion

Kinder vor einem Laptop
Medienkompetenz ist ein allgegenwärtiger und interdisziplinär diskutierter Begriff. Sie gilt als Schlüsselkompetenz und Voraussetzung für ein Leben in einer medial geprägten Gesellschaft. Ein einheitliches Kompetenzverständnis existiert nicht, jedoch besteht Einigkeit darin, dass ein Individuum über ein Bündel aus Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen muss, um als medienkompetent zu gelten. Im Angesicht einer konvergenten und sich rasant entwickelnden Medienwelt reichen allein technische Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht aus. Notwendig sind Kompetenzen, die dem Individuum erlauben, sich in der medial geprägten Lebenswelt orientieren und positionieren zu können, in eigener und sozialer Verantwortung. Der Erwerb von Medienkompetenz ist als Zieldimension und lebenslanger vielschichtiger Prozess zu verstehen. Der Mensch ist nicht von vornherein medienkompetent. Dafür bedarf es einer pädagogischen Hinführung, die zielgruppenspezifische Gegebenheiten und Bedürfnisse berücksichtigt und bereits im frühkindlichen Alter beginnt.

Wichtige Vertreter:
Stefan Aufenanger, Dieter Baacke, Norbert Groeben, Hans-Dieter Kübler, Heinz Mandl, Gabi Reinmann-Rothmeier, Lothar Mikos, Ida Pöttinger, Bernd Schorb, Elke Stolzenburg, Helga Theunert, Gerhard Tulodziecki